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Abteilung Marketing

KI im Marketing: schneller zu Inhalten, die ankommen

Kaum eine Abteilung hat KI so früh genutzt wie das Marketing. Die Kunst liegt inzwischen weniger darin, Texte erzeugen zu lassen, als darin, dass sie nicht nach KI klingen und trotzdem wirken.

Zwei Kolleginnen planen am Whiteboard
54 %der Unternehmen mit KI setzen sie im Bereich „Marketing und Kommunikation“ ein.Bitkom, 14.09.2026

Im Marketing ist KI längst Alltag. Texte, Bilder und Auswertungen entstehen schneller als je zuvor, und genau darin liegt die neue Schwierigkeit: Wenn alle schnell sind, gewinnt, wer erkennbar bleibt.

Die besten Ergebnisse entstehen, wenn die KI Ihr Unternehmen kennt, Ihren Ton, Ihre Kunden, Ihre Beispiele, und das Team die Ergebnisse nicht übernimmt, sondern bearbeitet.

Wofür KI im Bereich Marketing heute taugt

Ein Thema, viele Kanäle

Aus einem Fachbeitrag entstehen ein Newsletter-Text, drei Beiträge für LinkedIn, eine Produktbeschreibung und ein Skript für ein kurzes Video, jeweils im Ton des Kanals.

Aufwand: geringWerkzeuge: ChatGPT, Claude, Gemini

Bilder und Varianten

Produktbilder in verschiedenen Umgebungen, Grafiken für Beiträge, Varianten einer Anzeige zum Testen. Was früher ein Fotoshooting brauchte, entsteht in Minuten.

Aufwand: gering

Auswertungen verständlich machen

Die KI liest Exporte aus Analytics, Anzeigenkonten und Newsletter-Werkzeug, erklärt in Sätzen, was sich verändert hat, und schlägt vor, was als Nächstes getestet werden sollte.

Aufwand: gering bis mittel

Sichtbar bei Google und in KI-Suchen

Immer mehr Menschen fragen ChatGPT oder Perplexity statt Google. Inhalte mit klaren Antworten, belegten Zahlen und sauberer Struktur werden dort häufiger als Quelle genannt.

Aufwand: mittel, laufend

Schon umgesetzt

So sieht das in echten Projekten aus. Alle Fälle stehen auf der Zeitleiste der Anwendungsfälle.

Worauf Sie achten müssen

  • Kennzeichnung. Täuschend echte KI-Bilder, Videos und Tonaufnahmen müssen nach Art. 50 AI Act als KI-erzeugt erkennbar sein.
  • Keine echten Personen ohne Einwilligung. Gesichter, Stimmen und Namen realer Menschen bleiben tabu.
  • Austauschbarkeit. Wer nur übernimmt, was die KI vorschlägt, klingt wie alle anderen. Eigene Beispiele, eigene Meinung und eigene Zahlen machen den Unterschied.
  • Urheberrecht. Rein KI-erzeugte Inhalte sind in Deutschland in der Regel nicht urheberrechtlich geschützt. Wer Exklusivität braucht, muss selbst gestalten.

Ein guter erster Schritt

Legen Sie für Ihre Marke eine kurze Stilvorgabe an: Zielgruppe, Ton, Wörter, die Sie nutzen und nie nutzen, drei gelungene Beispieltexte. Diese Vorgabe geben Sie bei jeder Anfrage mit. Der Unterschied zur Standardausgabe ist sofort sichtbar.

Häufige Fragen

Merkt Google, wenn Texte mit KI geschrieben sind?

Google bewertet nach eigener Aussage die Qualität, nicht die Entstehung. Massenhaft erzeugte Texte ohne eigenen Mehrwert werden aber abgewertet. Entscheidend ist, ob der Text etwas bietet, was andere nicht haben.